Diesmal nicht ins Museum sondern in die Buchhandlung „Thalia“ am Marktplatz in Bonn Innenstadt. Dort treffen wir uns ab 18 Uhr am Mittwoch, dem 6.12.2023; wer kann auch schon früher. Im alten Kinosaal gibt es die Plüschsessel im 1. Obergeschoss und andere Sitzgelegenheiten, von denen man dann zeichnen kann. Auch das Café ist ein beliebter Aufenthaltsort oder die Kinderabteilung im Untergeschoss. Motive gibt es genug von Büchern und Krimskrams, Menschen und räumliche Eindrücke. Die Vernissage machen wir ab 19:30 Uhr im Café, denn das Geschäft macht um 20 Uhr zu.
Ein schöner und sehr ergiebiger Abend im Thalia:
Christa – Willkommen im Thalia!
Gitta – Leute auf der Rolltreppe
Cornelia J. – Swinging Thalia
Cornelia H – Blick von der Tribüne „Ist das der Nikolaus da an der Treppe?“
Cornelia H. zeichnet Cornelia J. beim Zeichnen
Angelika – Weihnachtsbaum und Büchertische für die Kunden
Jenny – es weihnachtet sehr bei Thalia
Andrea B. – buntes Weihnachtsgeschäft bei Thalia
Birgitt – Ist das der Nikolaus? Wohl eher nicht….
Jenny – Thalia Besucher
Heinz – im Café bei Thalia
Stuart – Sinta Klaas schaut in sein Büchlein, bei einem Kaffee
Anette – wer schaut denn da über die Theke?
Katja – bunte Farben im Café
Holger – Besucher im Thalia
Holger – Kundschaft und Zeichner
Ute – ein Blick aus dem Fenster zum großen Weihnachtsbaum vor dem RathausMiriam – Fensterblick
Gruppenfoto mit dem Rest – viele waren schon weg…Dagmar sendet Urlaubsgrüße von Teneriffa
Benedikt war in Krefeld und schickt uns eine Ansicht einer Villa von Mies van der Rohe
Immanuel Kant gastiert seit kurzem in der Bundeskunsthalle und da wollen wir ihn besuchen und schauen, was er uns Zeichnern so alles bieten kann. Ausstellungen über herausragende Persönlichkeiten sind ja auch immer Ausstellungen über die jeweilige Zeitepoche und das Umfeld – da wird also einiges Interessantes dabei sein. Wir treffen uns dort am nächsten Mittwoch, dem 29.12.2023, ab 18 Uhr (wer kann auch früher) und zeichnen bis zur Vernissage um 19:45 Uhr im Foyer der BuKuHa. Wer lieber in eine andere Ausstellung geht oder im Foyer zeichnen will – klar ist das auch möglich!
Hereinspaziert zur Ausstellung “ Immanuel Kant und die offenen Fragen“:
Cornelia H – Willkommen! Am Eingang der Ausstellung…Holger – Städte, in denen Kant wohnte und aus denen er Lehrangebote erhielt, die er aber alle ablehnte, als Stadtansicht kombiniertFrank – Christian Daniel Rauch: Immanuel KantAlfred – der PhilosophGitta – Kant mit Schreibhand und SchuhenJenny – Immanuel Kant, SesselreisenMartina – Sesselreisen und RhinozerosHeinz – ein Sammelsurium von EindrückenChrista – Der Gestirnte Himmel über mir und das Moralische Gesetz in mir…Immanuel KantMartina – Flat Earth Theory von Rafael HorzonGerda – Aufforderung!Marita – Ausrufezeichen!Stuart – nicht viel zu zeichnen da, aber genugGrigori – BlindzeichnungenAnette – Kants TischgesellschaftWolfgang – ein Freund Immanuel KantsCornelia J. – Szenen aus der AusstellungHolger – die Totenmaske von KantWolfgang – SeitenansichtAlfred – Kants Gedanken
Ja, es klappt! Am kommenden Mittwoch, dem 22.11.2023, treffen wir uns im Heimatmuseum Beuel, Wagnergasse 2, 53225 Bonn. Von der Kennedybrücke kommend direkt rechts einbiegen in die Hermannstraße und dann ca. 500 m weiter, an Kirche und Krankenhaus vorbei, auf der linken Seite das schnuckelige Fachwerkanwesen. Da es extra für uns aufgemacht wird um 18 Uhr, können wir vorher höchstens draussen etwas skizzieren. Dann aber haben wir freien Zugang im Inneren und dort wimmelt es vor Motiven. Ob wir Eintritt zahlen sollen, weiß ich nicht; aber über eine Spende freut sich das ehrenamtlich betriebene Haus sicher!
Ein zauberhafter Ort, dieses Heimatmuseum; man fühlt sich komplett in andere Zeiten versetzt. Und kann sich kaum entscheiden, welches Motiv am meisten reizt….seht selbst!
Ilse – Geistesblitze in der Volksschule
Martina – zeichnet Heinz beim Zeichnen im Heimatmuseum
Heinz – Stillleben mit Herd
Holger – HeimatsammlungDagmar – KüchenartikelAndrea – jede Menge „Küschenjescherr!“Rainer – Zeichner in der Scheune im Heimatmuseum
Gitta – Büglerin im Heimatmuseum
Ute – ein junger WasserträgerKerstin – Waschmaschinen Anno DazumalAnette – WäscherinprinzessinAlfred – Beueler Dame beim Kaffee…Alfred – Beueler DameCornelia J. – Dreiräder und Vierrad für Kinder, damals…
Ingrid – in der SchlafkammerNora – Utensilien mit CharmeDagmar – RheinschifffahrtsartifakteIrene – allerlei GerätBenedikt – hier wird gebügelt!Stuart – In der Kälte, vor dem Stall, Zeugs gezeichnetAndrea – Die Ziege „Aphrodite“ mit Gesellschaft
Fürs Gruppenfoto war es zu eng – ZeichnerInnen bei der Vernissage im Heimatmuseum!
Und hier noch viele herzliche Urlaubsgrüße von Cornelia H. und Katja:
Cornelia H – Grüße aus MontpellierKatja – Gruß aus BarcelonaKatja – ein Brunnen in Barcelona
Am nächsten Mittwoch, dem 15.11.2023, treffen wir uns ab 18 Uhr im Museum König, Adenauerallee – da sind wir lange nicht mehr gewesen! Artcardinhaber haben freien Eintritt, aber auch sonst ist es nicht teuer. Und die reichhaltige Tierwelt steht Modell für uns zum Zeichnen! Architektur und Szenerie natürlich auch. Die Vernissage machen wir um 19:45 Uhr in der „Savanne“ im Erdgeschoss.
Mal wieder ein entspannter und reichhaltiger Abend in der Tierwelt:
Heinz – Brutkolonie auf der Bäreninsel (Norwegen)
Andrea – aufgeregte PinguineStuart – Rebhühne im SchneeAngelika – Freund oder Feind?Dagmar – TruthenneMartina – Familie GraugansStuart – Birkhühner bei der Balz (Stuart ist am Samstag nochmal im Museum König gewesen)Birgitt – FlamingoCornelia J. – Stelldichein im „Dach“ des RegenwaldesBirgitt – SittichGerda – in der bunten VogelweltHelmut – im Blätterrausch des des RegenwaldesAngelika – ein Käfer auf einem AstErika – Schmetterlinge und KäferAngelika – Langhornkäfer aus Rosta RicaKatja – MandrillKatja – Fledermaus an BlüteHolger – Groß und Böse?Birgitt – Seehund oder Walross?Dagmar – Begegnung mit ElefantJenny – In der SavanneHolger – AmeisenbärHildegard – Wildschweinrotte am SeeChrista – wilde SchweineHelmut – Castor FiberAndrea – wer schaut denn da?
Ilse – in der Wüste…
Urban Sketchers in der Savanne – Vernissage!
Und hier noch ein Urlaubsgruß unserer Mitzeichnerin:
Cornelia H – „Urlaubsgrüße von unserer Unterkunft in Montpellier“
Großer Titel für eine Ausstellung im Kunstmuseum Bonn, der wohl auf eine Gedichtsammlung von Kurt Pinthus aus dem Jahr 1919 zurückgeht. Entsprechend werden hier Kunst – Objekte aus der Zeit vor 100 Jahren gezeigt und man hoffte damals, dass der Menschheit „was dämmert“. Das kann man heute auch nur hoffen, z.B. dass Miteinander viel besser ist als Gegeneinander.
Wir treffen uns zum Zeichnen – miteinander – im Kunstmuseum Bonn am Mittwoch, dem 8. November, ab 18 Uhr und schauen in die Ausstellung. Im Foyer bleiben oder eine andere Ausstellung ins Visier nehmen, ist natürlich auch möglich. Die Vernissage ist um 19:45 Uhr im Foyer!
Neues und Altes zusammengestellt, ergibt eine spannende Collage in dieser Ausstellung:
Birgitt – Jawlensky meets Lehmbruck
Frank – weiblicher Torso von Wilhelm Lehmbruck
Cornelia – Potpourri aus Alt und Neu
Gitta – Die Repräsentantin der künstlichen Intelligenz hatte meine Aufmerksamkeit von vorne …
Gitta – …. und hinten
Erika – die Repräsentatin der KI
Alfred – Live und not alive
Birgitt – die Repräsentantin der KI, beobachtet von einer Sketcherin
AndraBa – Venus mit Amor nach August Macke
Miriam – Selbstportrait von Käthe Kollwitz
Heinz – Pillar von Monika Sosnowska mit Mitzeichner*innen und Stempeln aus der Kinderabteilung 😉
Hildegard – die Pillars, auch im SpiegelMiriam – die Pillars von Monika Sosnowska
Helmut – Szenen einer Ausstellung
Helmut – Skizziert beim Skizzieren
Martina – zeichnerische Collage aus Ausstellungsstücken
Alfred – Kader Attia
Heinz – Culture, Another Nature Repaird von Kadar Attia
Birgitt – eindrucksvolle Büste von Kader Attia
Helmut – Zeichner und Besucher
AndraBa – „Redlegs“ und „Fade“
Benedikt – im Foyer des Kunst Museum Bonn
Cornelia H – „Soll ich reingehen?“
Stuart – Folgt den Besucher*innen in die Dauerausstellung
Da am Feiertag „Allerheiligen“ die Museen nur bis 18 Uhr geöffnet haben, andererseits ja keiner arbeiten muss, treffen wir uns bereits um 16 Uhr. Ziel ist das „Haus der Geschichte“ , in das wir ja sonst auch nicht besuchen können, da es nie länger auf hat.
Also dort verteilen wir uns in der Ausstellung (Eintritt frei) und treffen uns zur Vernissage um 17:45 Uhr im Foyer.
Ein volles Haus an diesem regnerischen Feiertag. Und die Autos aus dem 20. Jahrhundert waren die Stars für viele – einfach schöner als die von heute, oder?
Ana – der Jeep Robert – VW Käfer Holger – Autos und Roller, frisch „lackiert“ Angelika – Kabinenroller KR200 Ruth – Motorrad Zündapp Heinz – der Trabant „durchbricht die Mauer“
Und weiter geht´s durch die kunterbunte, vielseitige Ausstellung:
Stuart – 16 Uhr in der Empfangshalle: dynamische Besucher Jenny – SchwarzmarKt in dem HdG Alfred – „gemeinsam vorwärts!“ Helmut – Flüchtlingsboot Wolfgang – Gastarbeiter oder Einwanderer? Helmut – Flüchtlingsboot, die Farbe symbolisch? Cornelia J. – die 1960/1970er Jahre in einem Blickfeld Katja – aus der Vitrine der 1950er Jahre Katja – das West-Sandmännchen Kirsten – Jugendkultur der 1960/1970er Jahre Kirsten – Science Fiction überAll Cornelia H – am Eingang zur Wechselausstellung „Deutschland digital“ AndraBa – „Smart Farming“ aus der Wechselausstellung Stuart – 17 Uhr in der Empfangshalle: erschöpfte Besucher
Viele Zeichner mit ihren Geschichten!
Und hier noch viele Grüße von unseren Mitzeichnerinnen Christa und Ilse aus Marrakesch:
Last not least: Mitzeichnerin Hanna lädt ein zu einer Ausstellung ihrer Skizzen aus dem Siebengebirge im Café Schlimbach in Aegidienberg, die dort momentan zu sehen ist:
Am Mittwoch, dem 25.10.2023, treffen wir uns ab 18 Uhr in der Bundeskunsthalle zum Besuch der Ausstellung „Die Postmoderne – Alles auf einmal“. Das dürfte reichen zum Zeichnen und natürlich ist auch die Interaktion von Gezeigtem mit den Betrachtern festhaltenswert. Wer möchte kann natürlich auch draussen oder im Café oder Foyer ein Motiv suchen. Die Vernissage findet um 19:45 Uhr im Foyer statt.
Schönes und Schreckliches aus der Ausstellung „Postmoderne“:
Jutta – Ambiente aus der „Postmoderne“ in der BundeskunsthalleHolger – Interpretation der Tea and Coffepots von Michael Graves für AlessiMartina – Postmodernes collagiertGitta – nach dem Plakat von Herlinde KoelblGitta – Mickeymouse StuhlAndraBa – ein SofaAngelika – Anything goesBirgitt – StellageBirgitt – Protect me from what I want…Ute – „Drei Stühle der Postmoderne“Jenny – „Anything goes“
Cornelia J. – Postmodernes… Kirsten – American Psycho Alfred – silbernes Outfit von Paco Rabbane
Martina – Postmoderne OutfitsGrigori – Frau mit Fächer
Heinz – das leuchtende Rot des Kleides von Issey Miyake Kirsten – General Idea Birgitt – Schminktisch
Alfred – der SchminktischGitta _ Spiegel Ultrafragola von Ettore SottsassAndraBa – Blick in die AusstellungGrigori – Blindzeichnung von beseelten ObjektenAnette – Citroen Modell Karin
Alfred – where am I? Kirsten – bunter Hype Cornelia H. – einsame Wandlerin in der Bundeskunsthalle
Das Bonner Münster ist entrüstet! Nein, nicht wegen dies und jenem – das Gerüst ist weg! Und es strahlt jetzt frisch restauriert und wartet darauf gezeichnet zu werden. Also nix wie hin… Am kommenden Mittwoch, dem 18.10.23, treffen wir uns ab 17:00 Uhr rund um das Münster. Speziell vom Münsterplatz oder vom Martinsplatz (Chorpartie) ist es besonders gut zu sehen. Natürlich sind auch Szenen drumherum erlaubt und erwünscht. Einkehrmöglichkeiten, falls es zu kalt wird, gibt es auch; sonst halt warm anziehen. Die Vernissage machen wir um 19:15 Uhr an der Chorseite des Münsters, Martinsplatz, wo es dann hell ist, vielleicht beim Schaufenster.
Schön sieht es aus, das Bonner Münster frisch restauriert:
Katja – das Bonner Münster in frischen Farben
Martina – das Münster vom Martinaplatz aus
Stuart – Münster vom 5Senses Espressobar ausgesehen
Jenny – der abgeschlagene Kopf des Stadtpatrons Cassius
Heinz – Freie Sicht auf Münsterplatz und Münster
Cornelia J. – Evangelisch und Katholisch
Cornelia H – Im Münster bei einem Gottesdienst
Cornelia H – Ein schöner Rücken, kann auch entzücken…
Stuart – Münster und BTHVN vom Midi aus gesehen
Cornelia J. – Beethoven auf seinem Sockel
Katja – Beethovens Blick auf das Bonner Münster und die Kreuzkirche
Wolfgang – das BTHVN Kapitell an der ApsisGitta – die Köpfe der Stadtpatronen Cassius und FlorentiusAndrea – Münster und KreuzkircheAndrea – der große Turm
Vernissage vor dem Bonner Münster!
Es fehlen noch ein paar Bilder – bitte noch schicken!!
Früh morgens am 31.08. (Donnerstag) fuhren wir zu siebt mit dem Zug nach Berlin. Wenn ich mich richtig erinnere, war es noch zu früh zum Zeichnen, und frühstücken wollten wir erst, wenn wir in Berlin angekommen waren.
In Berlin angekommen, machten wir uns mit unseren Koffern auf – Richtung Unterkunft. Per pedes. Dabei haben wir schon eine Reihe Sehenswürdigkeiten besichtigt. Ich glaube, das Holocaustdenkmal hat uns besonders beeindruckt, obwohl einige von uns es schon kannten und die Hälfte des Denkmals mit einem Bauzaun abgesperrt war.
Mit Deutschlandticket oder 7-Tage Umweltkarte gewappnet, machten wir uns mit der Bahn Richtung Berlin-Mitte auf, wo wir unsere Unterkunft hatten. Jetzt waren wir schon hungriger als geplant und nahmen unsere erste Mahlzeit des Tages in einem Dönerladen mit veganem Angebot ein. Danach haben wir die Hackeschen Höfe besichtigt und lecker zusammen Kaffee getrunken, während es draußen regnete. Hier wurden jetzt Skizzenbücher hervor gezaubert und die ersten Momentaufnahmen in Berlin dokumentiert. Ab da konnte man uns regelmäßig beim Skizzieren antreffen, die Ergebnisse findet ihr am Ende des Artikels.
Am nächsten Tag, Freitag der 01.09., der Tag der Eröffnungsveranstaltung, der Tag an dem wir mindestens 4 weitere Bonner Urban Sketcher*innen treffen würden (wenn ich richtig gezählt habe, waren wir 11 Sketcher*innen), an dem Tag gingen wir anfangs alle eigene Wege. Wir gingen auf „Sketchwalks für Frühangereiste“.
Die Idee mit den Sketchwalks war, dass man sie sich nicht selber aussucht. Der Veranstalter des Deutschlandtreffens (nämlich „USk Berlin“) hatte jeden einzelnen angemeldeten Sketcher, einer Gruppe zugewiesen. In den jeweiligen Gruppen traf man sich an einem Sammelpunkt, irgendwo in Berlin, und wurde dann von einer ortsansässigen Sketcher*in rumgeführt. Dabei bekamen wir auch direkt unsere offiziellen Namensschilder. An mehreren Stationen hatte man dann die Gelegenheit, 15 bis 45 Minuten lang eine Skizze anzufertigen. Die Gruppe in der Heinz und ich waren kehrte am Ende in einem ruhigen Biergarten ein, später fuhren wir alle gemeinsam mit dem Bus zur offiziellen Auftaktveranstaltung im Kupferstichkabinett.
Gefühlt 850 Sketcher sammelten sich vor und in dem Kabinett. Ich traf auf alte Bekannte, sowohl weit angereiste (zum Beispiel aus England) und quasi Ortsansässige, aber auch auf die restlichen Bonner Sketcher*innen. Ich traf Mitzeichner*innen, die ich bisher nur aus dem Netz kannte, und machte ein paar ganz neue Bekanntschaften.
Die Auftaktveranstaltung bestand großenteils aus den obligatorischen Reden der Veranstalter und Sponsoren, besonders in Erinnerung blieb mir der Hinweis, dass wir ein Kulturgut pflegen, das es wert ist zu erhalten. Nämlich „das Zeichnen“ vorort, mit dem wir dem schnellen Zucken des Smartphones einer Alternative bieten. (Über den Satz und noch ein paar andere kann man sich in den kommenden Wintermonaten in Bonn, bei einer Tasse Ingwer-Tee, an einem Mittwochabend, gemütlich austauschen.)
Nach der Auftaktveranstaltung und einem gemeinsamen Gruppenfoto mit 850 Sketcher, ging ein Großteil der Bonner*innen, inklusive einiger Koblenzer (die neuerdings ein offizielles USk Chapter sind: Wir gratulieren!) gemeinsam essen. Interessanterweise blieben die Skizzenbücher zu, für mich ein Zeichen, dass wir uns auch ohne Skizzenbücher unterhalten können 🙂
Am Samstag war man wieder einem Sketchwalk zugewiesen, entweder morgens oder nachmittags. Den Rest des Tages musste man sich selber einteilen. Ich schloss mich zwei anderen mitgereisten Sketcher an, gemeinsam fuhren wir tiefer in den Osten Berlins, zu einem der 3 Sketchpoints. Diese Sketchpoints waren eingerichtet, um Sammelpunkte für Sketcher am Samstag zu sein. Egal, ob man sich zu diesem Deutschlandtreffen angemeldet hatte oder nicht. Bei unserem Sketchpoint trafen wir auf Jens Hübner, der mit uns Hintergrundwissen zu der Kreuzung an der Eberswalder Straße teilte. An diesem Sketchpoint war morgens noch nicht viel los, als ich aber mittags nach einer 2-stündigen Skizzieren/Quatschen/Kaffeetrinken Treffen – mit mir bis dahin völlig unbekannten Sketchern – zurück kam, war der Innenhof der Kulturbrauerei (Ort des Sketchpoints) übersät mit Sketcher*innen. Einige ansprechbar, andere total versunken in ihrer Aktivität, den Moment mit Stift und Pinsel einzufangen.
Am Nachmittag ging es dann für mich weiter in den Osten, zum Treptower Park, wo wir zum Schluss auf der Insel der Jugend einkehrten und eine letzte Zeichnung anfertigten. Für mich war dieser Sketchwalk zuerst ein kleiner Schock, als ich ihn zugewiesen bekam. Aber schon als ich aus der Bahn stieg und mich mitten im Grünen befand, fühlte ich mich sofort pudelwohl. Der krönende Abschluss war die ruhige Ausgelassenheit bei einem Bierchen auf der Insel der Jugend; mit Paddler, Schlauchbooten und kleinen Gruppen aus aller Herren Länder.
Mit dem Bus und einer Handvoll anderer Sketcher*innen ging es dann für mich zurück in die Stadt. Beim gemütlichen Ausklingen des Samstagabend, kamen einige Bonner*innen zusammen und tauschten sich über ihre gemischten Erfahrungen bei ihren Sketchwalks aus.
Sonntagmorgen (03.09.) haben wir die Sehenswürdigkeit (erster jüdischer Friedhof und das erste jüdische Altenheim Berlins) direkt vor unserer Haustüre in Zeichnungen dokumentiert und machten uns kurz darauf in Richtung Bahnhof auf.
Am frühen Nachmittag gab es eine Ausstellung einiger hundert eingereichten Skizzen, die während des Deutschlandtreffens entstanden. Da waren wir aber schon im Zug, daher konnte unsere kleine, gemeinsam angereiste Gruppe leider nicht bei der Ausstellung im Kupferstichkabinett dabei sein, aber Anette hat uns freundlicherweise einige Fotos von den ausgestellten Zeichnungen während der Fahrt zurück nach Bonn geschickt.
Nach Berlin fuhren Anette, Angelika, Cornelia, Erdal (USk Köln/Bonn), Heinz, Helmut, Jutta, Martina, Steffi, Ulla und ich (Stuart).
Einige der Bonner*innen in Berlin
Deutschlandtreffen 2023
Deutschlandtreffen 2023
Cornelia – Neptunbrunnen und Alexanderplatz
Stuart – Sketchwalk am Schlesischem Tor
Heinz – auf/in/unter der Oberbaumbrücke, mit Blick auf den Alex
Jutta – Im Rudolph-Wilde-Park (Berlin-Schöneberg), Der Goldene Hirsch (Brunnenstatue)
Helmut – morgens unterwegs zum Sketchwalk, bei wunderschönem Licht (Bodemuseum)
Steffi – Beim Sketchwalk im Hinterhof am Prenzlauer Berg
Heinz – St. Marienkirche
Helmut – beim Sketchwalk im und um den Dom herum (im Lustgarten sitzend)
Martina – vor dem Kupferstichkabinett am Freitag Nachmittag
Cornelia- Am Kulturforum
Anette – Neue Synagoge
Martina – Museumsinsel
Jutta – Flohmarktbesucher am Schallplattenstand (Berlin-Schöneberg)
Stuart – Oberbaumbrücke beim Sketchwalk
Heinz – Oberbaumbrücke
Cornelia – James Simon Gallerie
Helmut – der Dom von der Dachterasse Humboldt Forum
Martina
Steffi – Fenster und Seilzug im Hinterhof von Dock 11, Sketchwalk am Prenzlauer Berg
Cornelia – Admiralsbrücke
Heinz
Jutta – Eagle-Square, Flughafen Tempelhof (Der Adlerkopf prangte ursprünglich auf dem Eingangsgebäude vom Flughafen)
Steffi – wenn der Fineliner versagt, greift frau zur Leuchtfarben-Kuli. Abends, am Berliner Dom
Helmut – beim Sketchwalk am Märchenbrunnen in Friedrichshain
Cornelia – Wasserturm und Sport am Chamissoplatz
Heinz – Theater des Westens
Jutta – Zeichnerin in schwarzem Outfit und Hut
Stuart – Nähe Sketchpoint an der Kulturbrauerei
Helmut – Cappuccino und Blick zum Bodemuseum
Erdal – Eberwalder Straße, „Lecker, ne Fritte. Kann ick ene haben?“
Heinz – vor dem jüdischen Friedhof
Erdal – Oranienburger Straße, schnell noch eine Zeichnung und einen Kaffee, vor wir zum Bhf müssen
Jutta – Vor dem Berliner Hauptbahnhof, kurz vor der Rückfahrt
Am kommenden Mittwoch, dem 11.10.2023, treffen wir uns ab 17:30 Uhr in Bad Godesberg Mitte am Moltkeplatz. Das ist der Platz zwischen Kinopolis und der Innenstadt, dort wo immer der Markt stattfindet, ganz in der Nähe des Bahnhofs.
Zu Zeichnen gibt es neben dem Stadtplatz mit dem Kinopolis auch Gastronomie unter netten kleinen Bäumen, Altbauten und einen reizvollen Durchblick durch die Oststraße zur Godesburg. Die Vernissage machen wir am Eingang zur Oststraße um 19:30 Uhr.
Sommerlich warm war es noch an diesem Abend in Bad Godesberg; hier unsere Bilder:
Jenny – Kinopolis am MoltkeplatzChrista – das blaue Haus am PlatzAnette – Moltkeplatz mit blauem HausHolger – das blaue HausGitta – ein Blick aus dem blauen HausHeinz – Oststraße 6 und 16Cornelia H. – Karawane auf dem MoltkeplatzBirgitt – BTHVN beim Bücher BoschCornelia J. – Oststraße Richtung Godesburg
Vernissage auf dem Moltkeplatz!
Und hier noch Grüße von reisenden Mitzeichnern:
Stuart – Jröß us ÖcherLizzy – grüßt aus Frankreich!Benedikt – Viele Grüße aus Kloster Steinfeld